„Tommy-Projekt“ – 6a gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Der Holocaustgedenktag am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, wurde 1996 ins Leben gerufen, um den Millionen Menschen zu gedenken, die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ausgeschlossen, gedemütigt, verfolgt und ermordet wurden.

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Um einen Teil zu diesem Gedenken beizutragen, haben wir zusammen mit Herrn Filmar ein Geschichtsprojekt durchgeführt, das sich mit den Fragen der Ausgrenzung und des „Anders-Seins“ während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigte.

Wir haben die Geschichte des kleinen „Tommy“ kennengelernt, der seine Heimatstadt verlassen und in das Ghetto Theresienstadt ziehen musste, weil er Jude war. Dort musste er getrennt von seinem Vater wohnen, der für die Nationalsozialisten Zeichnungen und Pläne vom Ghetto anfertigen musste. Heimlich malte er aber viele Bilder, wie es im Ghetto wirklich aussah, und ließ diese aus dem Ghetto herausschmuggeln. Für Tommy malte er ein Kinderbuch, das dieser zu seinem dritten Geburtstag bekommen sollte und mit dem er seinem Sohn Hoffnungen auf ein Leben nach der Zeit im Ghetto machen wollte. Leider konnte er ihm das Buch nicht mehr überreichen, weil seine geheimen Machenschaften entdeckt wurden und er daraufhin nach Auschwitz gebracht wurde.

Uns hat die Geschichte des kleinen Tommy und seiner Familie sehr bewegt. Wir fanden es schrecklich, wie Juden und andere Menschengruppen behandelt wurden, die von den Nationalsozialisten aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurden. Wir haben gelernt, dass die Zeit des Nationalsozialismus ein Teil unserer Geschichte ist und dass man sich immer wieder bewusst machen muss, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf!

Die Schülerinnen und Schüler der 6a