Ein kleiner Reisebericht der Israelfahrt 2017

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Der Austausch begann für uns (Schülerinnen und Schüler der Q1 und unsere begleitenden Lehrkräfte Herr Tandetzki und Frau Graetschel) am Freitagabend am Flughafen Köln/Bonn. Zuerst ging es nach München und von da aus dann nach Tel-Aviv-Jaffa. Nachdem wir mitten in der Nacht am Ben-Gurion Airport ankamen wurden wir herzlich von den Israelis und ihren Lehrern begrüßt und in unsere Familien gebracht.

Aufgrund der späten Ankunft war für den ersten Tag nur ein kleines Kennenlernpicknick geplant. Wir aßen ein wenig und spielten einige Spiele, um dannach noch ein wenig durch Jaffa zu laufen und uns alle besser kennen zu lernen.
Für alle ein kleines Highlight waren die folgenden 2 Tage, denn die würden wir in der Wüste verbringen. Klettern durch Schluchten, Schwimmen im Toten Meer und die chauvinistischen Verirrungen eines Beduinen prägten den ersten Tag. Nach einer Übernachtung in einem riesigen Beduinenzelt ging es am zweiten Tag weiter mit Kamelreiten und einem Besuch in Mesada: ein auf einem Berg gelegener, uralter Tempel.
Die folgenden Tage besichtigten wir einige Städte, wie z.B. Jerusalem oder Haifa und auch das Holocaust-Museum Yad Vashem in dem wir eine kleine Gedenkfeier abhielten und die Möglichkeit bekamen mit einer Holocaust-Überlebenden zu sprechen. Dabei immer begleitet von dem wohl lustigsten Reiseführer überhaupt, Zwika Golan. Immer zu einem kleinen Scherz aufgelegt, gestaltete er die doch teilweise recht langweiligen Führung viel besser als sie eigentlich gewesen wären.
Auch in der demokratischen Schule der Israelis verbrachten wir die eine oder andere Stunde. Demokratische Schule bedeutet die Schüler entscheiden mit wie die Schule gestaltet wird, sogar über die Pausenklingel wird entschieden. Statt Mathematik- oder Englischunterricht zu besuchen, verbrachten wir unsere Zeit in etwaigen Komitees und gestalteten auch selber die Schule aktiv mit.
Auch ausserhalb des Programms blieben wir als Gruppe fast immer zusammen; gemeinsames Essen oder Shoppen gehen, Singen und Tanzen, sowie das Lernen der anderen Sprache gehörte dazu. Sogar eine gemeinsame Übernachtung bei einer der Israelis war – abgesehen von etwaigen Konflikten mit nachtaktiven Katzen- ein voller Erfolg.
Insgesamt lässt sich sagen, dass diese Reise nach Israel wohl für Alle eine prägende und unfassbar intensive Erfahrung war, die wohl jegliche Erwartungen übertroffen hatte; sowohl mit dem Programm und den Erlebnissen, als auch mit der Konstellation und dem Miteinander innerhalb der Gruppe.
von Imke Hofmann (Q1)